Segeln heute und morgen

Ein Beitrag von Heiko Kröger (ICA President)

Hallo zusammen,

ich möchte den Fokus mal in Richtung „Segeln in der Zukunft” setzen. 

Wie ihr sicherlich alle mitbekommen habt, sind die Transportkosten und Laufzeiten für Container im letzten Jahr extrem gestiegen. Daher wird unsere Weltmeisterschaft in Tampa dieses Jahr nur von wenigen auswärtigen Seglern besucht werden können. Diese Segler konnten Boote in den USA chartern. 
Durch gestiegene Sprit- und Fährkosten sind auch Regatten in Europa erheblich teurer geworden. 
Die schlechte Nachricht ist, dass wir zukünftig wohl eher nicht mit sinkenden Preisen rechnen können. Damit steht der Segelsport insgesamt vor einer großen Herausforderung. Selbst der olympische Bereich ist betroffen. 

Wie können wir also zukünftig unseren Sport noch ausüben? Diese Frage habe ich in der World Sailing Athleten Kommission und in unserem 2.4mR EC diskutiert. 
Bislang ist noch kein echter Lösungsansatz in Sicht.

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Berliner Luft

Kurz vor dem Startsignal

Die Regatten in Deutschland werden nach einer „Sommerpause” -die Kieler Woche Ende Juni war die letzte Regatta in unserem Land- in Berlin fortgesetzt. Den Auftakt quasi als IDM-Vor-Regatta macht am letzten Juli-Wochenende die „Tegel Trophy” auf dem Tegeler See, eine gemeinsame Veranstaltung der zwei Vereine JSC und TSC. Hier kann bereits Berliner Luft geschnuppert werden. Schon vier Tage später dann die Internationale Deutsche Meisterschaft beim VSaW auf dem Wannsee.

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Regattabericht: Die EM 2022 der 2.4mR Klasse in Quiberon

von Michi Kern
Die Teilnehmer/-innen aus Deutschland

Nach einer 14 stündigen Anreise erreichte ich am Freitagabend gegen 18:00 Uhr Quiberon. Am Samstag 14.05.2022 erfolgte der Aufbau des Bootes. Nach der Vermessung und dem Kranen in der „Ecole Nationale de Voile et des Sports Nautique“ wurden die Boote in den „Port Haliguen Quiberon“ geschleppt, dort wurden extra Liegeplätze für die 2.4mR freigemacht, die sehr gut zugänglich waren, bzw. perfekt von dem Orga-Team präpariert wurden.

Insgesamt kamen 38 Segler aus 11 Nationen, um den begehrten Titel zu erobern. Aus Deutschland waren 12 Segler und Seglerinnen angereist. An fünf Wettfahrtagen bei sonnigem Wetter und Wind vom 8 – 22 Knoten fanden insgesamt acht Wettfahrten statt. Zehn Wettfahrten wahren ausgeschrieben, aber an einem Tag konnte wegen Windmangels nicht gesegelt werden. Der Wind war trotz unterschiedlichen Windstärken sehr konstant, aber die starke Strömung durch Ebbe und Flut forderte den Seglern einiges ab. Für die Luv-Tonne wurden manchmal mehrere Anläufe benötigt.

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Regattabericht: „Die erste 2.4mR-Regatta auf dem Steinhuder Meer und ein bisschen Dejavue”

von Michael Tiemann
Foto: Thorsten Gaubisch, BSV

Ich hätte es noch bis vor ein paar Monaten für ausgeschlossen gehalten, dass ich in meinem Leben nochmal auf dem Steinhuder Meer segeln würde. Es ist gefühlt schon eine Ewigkeit her, als wir Jahr für Jahr zum Piraten Preis und zum Samowar Cup nach Steinhude fuhren.

Ausfahrt Wunstorf-Kohlenfeld und dann Richtung Kali-Berg. Das waren immer schöne Veranstaltungen im Hannoverschen YC oder der Baltischen SV, wobei ich mit dem See, Entschuldigung Meer natürlich, nie ganz warm geworden bin. Meistens blinkten rund um das Meer die orangen Sturmwarnleuchten und es war Totenflaute.

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Regattabericht vom 23. und 24. April 2022 beim SLSV in Steinhude am Meer

von Dirk Clausen
Foto: Peter Baxmann, BSV

Morgens am 23.4. gegen 9.00 Uhr kam ich als Letzter der 6 gemeldeten 2.4er in Steinhude am SLSV an und wurde freundlich von den Vereinsmitgliedern in Empfang genommen. Nach dem Begrüßungs-Küsschen waren die Bötchen schnell aufgetakelt und im Wasser und auch der versprochene Wind nahm stetig zu. Beim Auslaufen brieste es noch so mit händelbaren 4 Bft, doch der Wind nahm stetig zu und der See wurde, durch eine sehr eklige sich brechende Welle, weiß.

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Regattabericht 10. Münster-Cup am 9.+10. April 2022 auf dem Aasee

von Dirk Clausen

Am Freitag fuhren Sabine und ich nach Münster, auch um der Einladung von Ulli Libor zur Schiffstaufe zu folgen, doch der Verkehr auf der Straße ließ uns nicht durch und so kamen wir zu spät zur Taufe aber noch rechtzeitig zum Essen und erlebten noch ein schönen Abend.

Am Samstag ging es zügig, begleitet von Regenschauern, ins Wasser und nach einer kleinen Steuerleutebesprechung auf den See. Hier zeigten sich bereits während der Warmlaufphase satte Böen, so dass einige bereits mit Schäden zurück in den Hafen gingen.

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10. Münster-Cup: Starkwind, Kälte und ein überragender Sieger

Pressemitteilung des Segel Club Münster (SCM)

So hatten sich die SeglerInnen der 2.4mR Klasse die erste große Regatta auf dem Aasee in diesem Jahr bestimmt nicht vorgestellt; als sie aus ganz Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz angereist waren. Der 10. Münster Pokal der kleinen Kielbootklasse war geprägt von sehr harten Bedingungen mit fast 7 Windstärken am Samstag, nur 4 Grad Wasser- und 6 Grad Lufttemperatur und dann fast Flaute am Sonntag. Die Wettfahrten waren geprägt von einem überragenden Uli Libor, der mit seinem nagelneuen, in Münster gefertigten Boot in fünf Wettfahrten 5 mal Erster wurde. Egal ob viel oder wenig Wind, Dreher oder flaue Stellen an Aasee – Ulli Libor hatte immer die Nase vorn.

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Training Steinhude

Am 15. und 16.4.2022 findet um 12 Uhr ein Training im Schaumburg-Lippischen Seglerverein statt. Die Boote können dann bis zur Regatta  23.  –  24.April im Club stehen bleiben.

Wer Lust hat bitte bei Heiner Forstmann melden.

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