Poldi hat einen tollen Bericht geschrieben. Vielen Dank, wir verlinken an der Stelle einfach 😉
2.4mR Münsterpokal 2026 des SCM
Danke an Matthias Pape für den tollen Bericht!
Münsteraner Andreas Greufe siegt bei schwierigen Windverhältnissen!
Die 13. Auflage des Münster Cup`s der 2.4mR Klasse auf dem Aasee war geprägt von stark drehenden Windverhältnissen und dennoch bester Laune bei den Aktiven. Andreas Greufe aus Münster ging als klarer Sieger aus den schwierigen Wettfahrten hervor. Ohne einen Laufsieg gewann er die Regatta ganz klar vor Lutz Christian Schröder und Detlef Müller Böling.
Am Wochenende fand der Münsterpokal der offenen 2.4mR Kielbootklasse (früher Olympisches Inklusives Einmannkielboot) auf dem heimischen Revier statt. 20 Boote aus ganz Deutschland – der Segler mit der weitesten Anreise kam aus Berlin- gingen auf dem bekannt schwierig zu segelnden Aasee an den Start und der erfahrene Münsteraner Andreas Greufe siegte klar vor Lutz Christian Schröder aus Plau am See und Detlef Müller Böling vom Rursee. Gab es am Samstag, so Wettfahrtleiter Uwe Holzhäuser, noch akzeptable Windverhältnisse für drei Läufe, so war am Sonntag nur noch ein regulärer Lauf möglich. Dann spielte der Wind mit ständigen Drehungen und der ungünstigen Nordrichtung völlig verrückt. Alle Künste und Mühen des Wettfahrtleiters auf seinem Neuen, erstmals eingesetzten Regattaponton waren vergebens, es blieb bei vier Läufen und dem schon genannten Sieger Andreas Greufe. Zweitbester Münsteraner war übrigens Holger Humborg auf Platz fünf.
Alle Gäste, weitgereiste und Segler aus der Nachbarschaft, waren mit dem ausrichtenden Segel Club Münster (SCM), seinem Service und seiner gesamten Crew super zufrieden und versprachen auch 2027 wieder nach Münster zu kommen. Segeln sei zwar auf dem Aasee immer so etwas wie Glückspiel unter freiem Himmel, aber auch das sei im SCM besonders nett, betonnte ein Berliner Gast. Die Vorbereitungen für die 14. Ausgabe des Münster Cup´s werden im Herbst wieder starten.
Ergebnisse:
https://manage2sail.com/en-US/event/13MSCUP#!/results?classId=b191cc79-6f19-4535-998a-dae361da24e4


Erinnerung JHV am 2.5.26
Einladung mit TOP wurde versendet.
Die Abstimmungen zu den Wahlvorschlägen ab 00:00 Uhr online – Link versendet.
Link zur Versammlung kommt noch zeitnah.
VG,
Jan
ESSEN Ruhr City Cup 2026 – 22. Auflage
Danke an Stefan für den Bericht!
Kurz nach der Schneeschmelze und noch gerade vor den Osterferien fand in diesem Jahr der 22. Ruhr-City-Cup der 2.4 mR statt. Wie auch bei einigen anderen Regatten hat es auch bei unserer Regatta in Essen im Jahr 2025 eine „kleine“ Pause gegeben. In diesem Jahr fanden 15 Segler und Seglerinnen den Weg nach Essen und zum WSB – was für alle, die erstmalig anreisten, sicher eine Herausforderung war.
Der Samstag begrüßte alle Teilnehmer und das Team um Wettfahrtleiter Stephan Giesen mit konstantem „Mistwetter“. Regen mit leichten Einsätzen von Graupelschauern und wenig Sonne – der richtige Start in die neue Saison 2026. Gleich der erste Start ließ erahnen, dass es nicht nur auf die Bootsgeschwindigkeit ankommen wird. „Unser“ Segelmacher Jan ten Hove hatte hier die Nase vorn – wenngleich Detlef und andere aus der Führungsgruppe ihm das Gewinnen nicht leichtgemacht haben. Im Verlauf der ersten Wettfahrt schlief der Wind dann fast vollständig ein, sodass zwei Starter es nicht mehr ins Ziel schafften.
Unsere Wettfahrtleitung lichtete den Anker und fuhr in Richtung WSB, auf der Suche nach etwas mehr Wind – schlussendlich aber vergeblich. Es blieb bei einem Lauf und die Flotte wurde in den Hafen geschleppt. Für alle Kenner der Regattaszene des WSB war klar: Nun beginnt das Nachmittags- und Abendprogramm. Stephans Frau, unterstützt von vielen helfenden Händen, startete das – fast – endlose Waffelbacken. Frische, warme (!) Waffeln fanden schnell dankbare Abnehmer. Nicht nur sehr schmackhaft, sondern auch als Handwärmer gut einzusetzen – vielen Dank an das Team!
Der Abend wurde von Buffet und der Grillstation dominiert – leider konnte ich die Details nicht selber genießen – gleichwohl waren am Sonntag alle Teilnehmer voll des Lobes.
Der Sonntag brachte uns besseres Segelwetter. Weniger Regen und eine – fast – konstante Windrichtung. Das Team auf dem Startschiff legt sogleich los und startet das erste Rennen. Auch in dieser Wettfahrt sah es so aus, als würde Jan einen Start-Ziel-Sieg ersegeln. Aber Altmeister Detlef konnte sich klar durchsetzen und gewann die Wettfahrt schließlich Jan musste sich mit dem 5. Platz zufrieden geben und Stefan Klötzig – aus Berlin angereist – wurde Zweiter.
Gleich im Anschluss fiel der Startschuss zur dritten Wettfahrt – Wind und Windrichtung ließen immer mehr nach, sodass eine Bahnverkürzung dem Treiben ein Ende setzte Erster wurde Stefan Klötzig vor Timo Seifert vom Bodensee und Henk van Heuvelen aus den Niederlanden. Die abschließende Wettfahrt musste die Entscheidung zwischen Detlef und Jan bringen. Hier zeigte sich die jahrzehntelange Erfahrung von Detlef. Er gewann die Wettfahrt und damit den 22. Ruhr City Cup vor Jan ten Hoeve und Henk van Heuvelen.
Es war ein gelungener Start in die Saison! Wie in jedem Jahr hat sich die Crew des WSB um die Segler vorbildlich gekümmert – mit einer Essen- und Getränke-„Flatrate“, personalisierten Präsenten für jeden Teilnehmer und einem Lächeln auf den Lippen – auch wenn es regnete.
Dank an den WSB und an Thilo Engelke für die Fotos!
Stefan Kaste
Auftakt 2026: Martin erfolgreich bei den French Open – Lac Lavacourt
Die French Open 2026 am Lac Lavacourt waren in diesem Jahr stark von sehr schwachen Windverhältnissen geprägt. Unterkunft und Essensversorgung befanden sich für die Teilnehmer direkt auf dem Gelände am See, sodass kurze Wege zwischen Unterkunft, Booten und Regattabahn gegeben waren.
Der erste Regattatag stand bei Sonnenschein weitgehend im Zeichen von Flaute. Nur gelegentlich zogen einzelne Windstriche über den See. Trotz der schwierigen Bedingungen wurde eine Wettfahrt gestartet, obwohl nach Einschätzung vieler Teilnehmer die üblicherweise erwartete durchschnittliche Windgeschwindigkeit von mindestens vier Knoten nicht erreicht wurde.
Auch der zweite Tag begann mit bedecktem Himmel und zunächst völligem Windstillstand. Erst als sich der Dunst auflöste und die Sonne durchkam, kam langsam Bewegung auf das Wasser. Nach einer längeren Wartezeit erhielten die Segler zunächst Lunchpakete, bevor das Startprozedere begann. Die erste gestartete Wettfahrt musste jedoch kurz vor der Leeboje wegen erneut ausbleibendem Wind abgebrochen werden. Nach weiterer Wartezeit konnten schließlich drei Wettfahrten gesegelt werden. Der Wind blieb dabei schwierig und drehte teilweise um bis zu 30 Grad, was taktisch anspruchsvolle Rennen mit vielen Positionswechseln zur Folge hatte. Angesichts der weiterhin schlechten Windprognose entschieden sich bereits am Abend einige Teilnehmer, ihre Boote auszuwassern und die Heimreise vorzubereiten.
Am dritten und letzten Regattatag bestätigte sich die Vorhersage: Über den gesamten Tag hinweg herrschte Flaute, sodass keine weiteren Wettfahrten stattfinden konnten. Einige Teams traten bereits am Morgen die Rückreise an.
Damit blieben die zuvor gesegelten Rennen für die Gesamtwertung entscheidend. Die French Open 2026 gewann Megan Pascoe (GBR 173) vor Thibault Vandrot (FRA 1006). Den dritten Platz belegte Martin Kohler (GER 114). Es folgten Martin Pascoe (GBR 73) auf Rang vier, Penny Albert (FRA 13) auf Rang fünf und Urs Infanger (SUI 1055) auf Platz sechs.
Lieber Martin, wie immer, einen herzlichen Dank für Deine Zeilen!
Start in 2026
Wir wünschen allen einen guten Start im Jahr 2026, egal an welcher Startlinie – hauptsache wir segeln gesund!
Die Termine 2026 sind unter Regatta gepflegt.
Engangement von Jürgen wird gewürdigt!
Wir gratulieren Jürgen! Danke von Seiten der 2.4mR KV.
IDM 2026 – Es geht nach Plau !!
Es ist gelungen!
Der Plauer Hai-Live e.V. hat nach monatelangem Tauziehen mit den Behörden und mit Unterstützung der Stadt Plau am See, 2.4KV und des DSV erreichen können, dass während der IDM 2026 Timeslots zum Durchsegeln der Elde vom Stadthafen bis zum Leuchtturm eingerichtet werden.
Somit kann auf das lästige und gefährliche Schleppen der Boote verzichtet werden und die IDM kann 2026 in Plau stattfinden…
Ihr könnt Euch also auf eine IDM vom 01.10. bis zum 04.10.2026 in Plau am See freuen. Alles Weitere im Laufe der nächsten Wochen und Monate. Save the Date!
Einen herzlichen Dank auch an die SSGE vom Edersee, die sich als „Back-Up“ bereit hielten. Auch hier bleiben wir weiterhin im Austausch – um die IDM wieder mal nach Hessen zu holen/bringen.
Weltmeister 2025
Belgische Meisterschaft 2025
Folgend der Bericht von Thilo. Es freut uns sehr das er so gut in der KV angekommen ist. Lieber Thilo: wir freuen uns und hoffen weiterhin auf so spannende Berichte.
Abenteuer in Antwerpen
Mein Name ist Thilo, und in meiner ersten Saison in der 2.4mR Klasse sollte es zum Abschluss noch einmal eine echte internationale Auswärtsregatta geben.
Bei einer Regatta auf unserem Heimat Revier, dem Halterner Stausee, durfte ich Detlef Müller Böling kennen lernen.
Er berichtete mir von einer sehr gemütlichen Regatta in Antwerpen, die gleichzeitig auch zum European Circuit gehört.
Schon einige Tage vor der Veranstaltung kündigte es sich an, dass in Antwerpen ein Haifischbecken entstehen würde 😉

Aufgrund der Windvorhersage war ich schon ziemlich beeindruckt.

Glücklicherweise konnte ich Josef Grewe, den Präsidenten vom Segel Club Prinzensteg überzeugen, mich zu begleiten.

Vermutlich würden wir nur am Ufer stehen und den Tollkühnen, Männern und Frauen in ihren fliegenden Kisten beim Wettstreit zusehen.
Also: eine Kamera mit Teleobjektiv eingesteckt um wenigstens ein paar spektakuläre Aufnahmen vom Ufer aus zu schießen.
Viel Wind kannte ich schon aus anderen Bootsklassen, aber auf der 2.4 kam mir das dann doch etwas gruselig vor
Den Profis zuzuschauen würde sicher die Reise wert sein, also das Wohnmobil gepackt und mit Josef zusammen Richtung Antwerpen.
Anreise verlief super, alle Autobahnen in Deutschland und den Niederlanden waren frei, und wir erreichten Antwerpen schneller als gedacht.
Allerdings hatte die Stadt für uns schon ein Besichtigungsprogramm der Autobahnkreuze vorbereitet.
Dieser Programmpunkt dauerte in etwa 1 Stunde bevor wir dann doch unser Ziel erreichten.
Beeindruckend war nicht nur das der Yachtclub sogar über sein eigenes Nummernschild verfügt:

Sondern auch der
freundliche Empfang am königlichen Yachtclub .
Dort war alles hervorragend organisiert, und innerhalb kürzester Zeit hatten wir unseren WOMOStellplatz eingerichtet und konnten zu einem gemütlichen gemeinsamen Abendessen mit netten Gesprächen im behaglichn Ambiente.

Schon bei den Gesprächen am Tisch merkte man mal wieder das Segler keine Sprachbarrieren kennen und immer ein gemeinsames Thema finden.
Am Freitag ging es dann los
Und zwar so richtig!!!
Wir hatten das Gefühl, dass die Kühe vom Deich geweht werden,
Aber die meisten der Mitstreiter machten ihre Boote klar.
Also auch für mich und Josef als Shore Crew erst mal alles bereit machen.
Der Plan war: Zum Start segeln, gucken, wie es dort ist und zur Not direkt wieder zurück ins gemütliche Clubhaus.
Doch dann sah es so aus, als ob ein Überleben für mich auf diesem See möglich ist,
Solange ich den anderen nicht in die Quere komme 😉

Das hat dann die nächsten Tage auch ganz gut funktioniert, nur, dass meine Segel auf ihre alten Tage am Ende überwiegend aus Ducktape bestanden und später einen super Werkstoff für neue Tragetaschen und maritime Kissenbezüge
Darstellen.
(Wenn also noch jemand gute brauchbare Segel abzugeben hat , die für kräftige Winde geeignet sind, bitte gerne Bescheid sagen )
Abends nach dem Spaghetti essen, konnte man dann schnell feststellen, dass auch gestandene Segler /innen für aerodynamische Versuche immer bereit sind.

Welcher dieser Flieger kommt am weitesten?
Sonntag wurde dann noch einmal der Föhn auf dem See auf höchste Stufe gedreht

und am Ende wurden wir von der Sonne wieder getrocknet.
Die meisten Segler empfinden es als sehr angenehm,
wenn das Aus Kranen nicht im strömenden Regen stattfindet.

Auch dies war wieder hervorragend organisiert.
Die verdienten Sieger wurden am Sonntag nach dem Lunch gekürt.

Josef und ich sind uns einig:
Für uns ist Segeln (mit der 2.4mR) Völkerverständigung auf ganz hohem Niveau.
Sieben Nationen, die sich zu Lande und auf dem Wasser verstehen,
sich gegenseitig unterstützen und gemeinsam sportlich und fair Spaß auf dem Wasser haben 🙂
Thilo Engelke.
GER 58 (18)
