Dutch Open 2.4mR 2026 geht nach Deutschland!

Ein toller Bericht von Frank aus Holland. Danke!

Die Dutch Open Championship der 2.4mR-Klasse auf dem Amstelmeer begann am Freitag bei hervorragenden Segelbedingungen. Der Wind war sowohl in der Richtung als auch in der Stärke sehr wechselhaft und lag zwischen etwa 8 und über 20 Knoten. Das sorgte für anspruchsvolle Wettfahrten, bei denen sich die Segler ständig auf neue Bedingungen einstellen mussten.

Da die Wettervorhersagen für Samstag und Sonntag weniger günstig sind, entschied sich die Wettfahrtleitung, eine zusätzliche Wettfahrt zu segeln. Somit konnten bereits am ersten Tag vier Wettfahrten abgeschlossen werden.

Christoph Trömer (GER 5) erwischte einen hervorragenden Tag und führt mit den Platzierungen 1-2-1-1 und 5 Punkten. Frank Havik (NED 1039) liegt mit 5-1-4-2 und 12 Punkten auf dem zweiten Platz. Nur einen Punkt dahinter folgt Martin Koller (GER 114), der mit 3-4-3-3 sehr konstant segelte. Pieter Visser liegt mit 18 Punkten auf Rang vier.

Nach vier schönen und anspruchsvollen Wettfahrten bleibt an der Spitze noch alles offen. Für Samstag wird vor allem entscheidend sein, wie viele Wettfahrten die Wetterbedingungen auf dem Amstelmeer zulassen.

Auch am zweiten Tag der offenen Niederländischen Meisterschaft der 2.4mR zeigte sich das Amstelmeer von seiner sportlichen Seite. Bei 16 bis 22 Knoten Wind konnten erneut vier Wettfahrten unter schönen, aber wechselhaften Bedingungen gesegelt werden.

Am Samstag ging auch Megan Pascoe an den Start, nachdem sie am Freitag verhindert war. Die zweifache Weltmeisterin zeigte sofort, warum sie seit Jahren zur absoluten Weltspitze der 2.4mR-Klasse gehört. Mit drei Siegen und einem zweiten Platz war sie die überragende Seglerin des Tages.

Nach acht Wettfahrten führt Christoph Trömer (GER 5) die Gesamtwertung mit nur 10 Punkten souverän an. Dahinter bleibt es jedoch spannend: Im Kampf um die Plätze zwei bis sechs ist noch alles offen.

Am letzten Tag standen noch zwei Wettfahrten auf dem Programm. Bei etwa 8 bis 16 Knoten Wind waren die Bedingungen deutlich angenehmer als an den ersten beiden Tagen. Trotz der vorhergesagten stürmischen Bedingungen konnte schließlich das komplette Programm mit zehn Wettfahrten gesegelt werden.

Christoph Trömer (GER 5) wurde seiner Favoritenrolle eindrucksvoll gerecht. Mit sechs Siegen in zehn Wettfahrten war er der dominierende Segler des Wochenendes. Passend dazu beendete er die Meisterschaft mit einem weiteren Sieg. Mit nur 11 Punkten gewann er souverän die Dutch Open 2026.

Dahinter verteidigte Martin Koller (GER 114) seinen zweiten Platz souverän. Pieter Visser (NED 1060) setzte seinen starken Aufwärtstrend der letzten Tage fort. Nach einem gesundheitlich schwierigen Jahr war sein dritter Platz ein besonders schöner Erfolg. Frank Havik (NED 1039) beendete die Meisterschaft auf Rang vier.

Für zusätzliches Spektakel sorgte Megan Pascoe. Sie konnte am Freitag nicht teilnehmen, zeigte danach aber sofort, warum sie zur absoluten Weltspitze gehört. Am Samstag gewann sie drei Wettfahrten und am Sonntag kam ein weiterer Sieg hinzu. Trotz vier verpasster Wettfahrten erreichte sie noch einen bemerkenswerten sechsten Gesamtrang.

Mindestens ebenso wichtig wie die Ergebnisse war die großartige Stimmung während des gesamten Wochenendes. Das komplette Race-Committee-Team leistete hervorragende Arbeit und schaffte es, auch unter teilweise anspruchsvollen Bedingungen alle zehn Wettfahrten durchzuführen.

Auch an Land war alles bestens organisiert. Die gemeinsamen Abende, die Mahlzeiten und insbesondere die hervorragende Unterstützung der Segler vor und nach den Wettfahrten machten die Veranstaltung komplett. Ein großes Dankeschön geht deshalb an die vielen ehrenamtlichen Helfer des WV Amstelmeer.

Zehn Wettfahrten, großartiger Sport, internationale Konkurrenz und jede Menge Spaß – eine Dutch Open, an die wir uns gerne erinnern werden!

Frank Havik NED 1039

German Open, VSaW Berlin Wannsee 22.08.2026 bis 23.08.2026


Ein toller Bericht von Stefan. Danke!!

Am Samstag, den 22.08.2026, erster Start pünktlich um 11.00 Uhr bei 15 Knoten
Westwind.
Gestartet wurde neben der Insel Schwanenwerder vor dem Strandbad Wannsee.
Es war ein Genuss, unter diesen Bedingungen segeln zu können.
Die Wettfahrtleiterin Christiane Fackeldey hat mit ihrem Team einen guten Kurs
auslegen können, und es konnten hintereinander weg vier schöne Wettfahrten
gesegelt werden.
Was mich persönlich besonders gefreut hat: Mein Sohn Lasse war nach 10 Jahren
Abwesenheit in unserer Bootsklasse wieder einmal mit am Start. Das Regattasegeln
hat er scheinbar nicht verlernt und er konnte sich sehr gut durchsetzen.
Nach der 4. Wettfahrt ging es dann wieder zurück zum VSaW, vorbei an dem Haus
der Wannseekonferenz und der Liebermann Villa, bis wir den Hafen des VSaW mit
seinem schönen historischen Clubgebäude erreicht hatten.
Die Teilnehmer mit Handicap konnten am neu gebauten Schwimmsteg festmachen,
der barrierefrei angelegt worden ist. Optimale Bedingungen, um zum Boot hin zu
kommen, dieses zu klarieren und um sicher ab- und anlegen zu können.
Nach der Ankunft gab es eine leckere Brotzeit, man ließ den Segeltag ausklingen mit
gegenseitigem Erzählen von den Erlebnissen, die man während des Wettkampfes
so erlebt hatte.
Am nächsten Tag ging es dann mit dem ersten Start um 11.00 pünktlich weiter bei
annähernd den gleichen super Bedingungen wie am Vortag. Es war wieder ein
wunderschönes Segeln.
Nach den beiden Wettfahrten wurde dann zügig die Siegerehrung vorgenommen und
allen Gesichtern konnte man ein erfülltes Segelwochenende entnehmen.


Viele Grüße
Stefan Klötzing GER 63

Eine besondere Nachlese zur WM

DANKE Ilka!!

Weltmeisterschaft am Sneeker Meer Juli 2026

Als die Wellen wieder lila waren…

Mal wieder eine Fahrt, mal wieder eine Reise.
Ganz besonderes wird diese,  flüsterts leise. 
An die Ufer von Sneek ob nun See oder „Meer“…
Nicht „nur“ Regatta, hier gehts schon um mehr…

Ein „Sich Messen der Welt“ mit so vielen Nationen,
es gibt ganz viel „WIR“, egal wo wir wohnen.
Segler, die sonst eher alleine fliegen,
weil das Boot klein, alle Leinen vorn beieinander liegen.
88 sind es, mit Namen belegt…
und doch werden alle vom gleichen Wind bewegt.

Helle Boote, sind wie Pfeile im silbernen Licht,
jedes mit eigener Sehnsucht, doch allein ist es nicht.
Mit Geschichten, so verschieden wie die Welt,
kommen zusammen, weil EIN Zauber sie hält.

Der Wettkampf ist ernst, doch der See ist entspannt.
Einige Fahrten, der Ehrgeiz entbrannt …
Helle Segel malen Zeichen auf die Wellen,
Viele Flaggen, die sich am selben Horizont gesellen…

Am Morgen war der Tag aus hellem Blau,
der Wind noch ruhend, kaum gar zu benennen,
Doch irgendwo beginnt schon bald dies feine Leuchten,
ein leises Knistern, wie es nur Regattatage kennen.

Am hohen Tag dann Sonnenflut und klare Sicht,
auch ein paar Knoten lassen bald die Tücher steigen.
Als später dann die Wellen lila waren,
vergaß der Himmel bald im Traum des Lichtes sich nochmals blau zu zeigen.

Zum Abend kommt ihr rein, des Tages Jagd noch in den Gliedern
die Boote schweigen leis‘, doch woll`n sie einiges erwidern.
Der Wind erzählt dem Steg noch leise seine Mär
vom Mut auf offener Race und vom weiten Sneeker Meer.

Gleich morgen brennt das Spiel von Neuem – mit Kraft und frischem Mut.
Doch dieser Abend ruht ganz gelassen in seiner lila Glut.
Denn manche Tage tragen Farben, die den Himmel klaren –
so wie jener Augenblick, …als die Wellen lila waren.

WM 2026 – Heiko verteidigt den Pokal

Viele tolle Tage gingen in Sneek im Flug vorbei. Wind: von allem etwas dabei.

Das Endergebnis:

🥇 1. Platz: Heiko Kröger (GER 1) 🇩🇪

🥈 2. Platz: Frank Huth (NOR 149) 🇳🇴

🥉 3. Platz: Kalle Dehler (GER 10) 🇩🇪

Gold Gruppe

Silber Gruppe

Alle Unterwertungen

ein kleiner Auszug aus den Unterwertungen…

Beste Deutsche Steuerfrau: Sabine Trömer nach Megan Pascoe (GBR)

Beter Para Segler: Heiko Kröger

Bester Senior: Kalle Dehler

Gewinner OD: Heiko Kröger

Youngster Gold Gruppe: Moritz Jakobs auf Platz 3. // Silber Gruppe: Tim Leonard Trömer Platz 2

However: wir gratulieren allen Teilnehmern.

2.4mR Münsterpokal 2026 des SCM

Danke an Matthias Pape für den tollen Bericht!

Münsteraner Andreas Greufe siegt bei schwierigen Windverhältnissen! 

Die 13. Auflage des Münster Cup`s der 2.4mR Klasse auf dem Aasee war geprägt von stark drehenden Windverhältnissen und dennoch bester Laune bei den Aktiven. Andreas Greufe aus Münster ging als klarer Sieger aus den schwierigen Wettfahrten hervor. Ohne einen Laufsieg gewann er die Regatta ganz klar vor Lutz Christian Schröder und Detlef Müller Böling.

Am Wochenende fand der Münsterpokal der offenen 2.4mR Kielbootklasse (früher Olympisches Inklusives Einmannkielboot) auf dem heimischen Revier statt. 20 Boote aus ganz Deutschland – der Segler mit der weitesten Anreise kam aus Berlin- gingen auf dem bekannt schwierig zu segelnden Aasee an den Start und der erfahrene Münsteraner Andreas Greufe siegte klar vor Lutz Christian Schröder aus Plau am See und Detlef Müller Böling vom Rursee. Gab es am Samstag, so Wettfahrtleiter Uwe Holzhäuser, noch akzeptable Windverhältnisse für drei Läufe, so war am Sonntag nur noch ein regulärer Lauf möglich. Dann spielte der Wind mit ständigen Drehungen und der ungünstigen Nordrichtung völlig verrückt. Alle Künste und Mühen des Wettfahrtleiters auf seinem Neuen, erstmals eingesetzten Regattaponton waren vergebens, es blieb bei vier Läufen und dem schon genannten Sieger Andreas Greufe. Zweitbester Münsteraner war übrigens Holger Humborg auf Platz fünf.

Alle Gäste, weitgereiste und Segler aus der Nachbarschaft, waren mit dem ausrichtenden Segel Club Münster (SCM), seinem Service und seiner gesamten Crew super zufrieden und versprachen auch 2027 wieder nach Münster zu kommen. Segeln sei zwar auf dem Aasee immer so etwas wie Glückspiel unter freiem Himmel, aber auch das sei im SCM besonders nett, betonnte ein Berliner Gast. Die Vorbereitungen für die 14. Ausgabe des Münster Cup´s werden im Herbst wieder starten.

Ergebnisse:

https://manage2sail.com/en-US/event/13MSCUP#!/results?classId=b191cc79-6f19-4535-998a-dae361da24e4

ESSEN Ruhr City Cup 2026 – 22. Auflage

Danke an Stefan für den Bericht!

Kurz nach der Schneeschmelze und noch gerade vor den Osterferien fand in diesem Jahr der 22. Ruhr-City-Cup der 2.4 mR statt. Wie auch bei einigen anderen Regatten hat es auch bei unserer Regatta in Essen im Jahr 2025 eine „kleine“ Pause gegeben.  In diesem Jahr fanden 15 Segler und Seglerinnen den Weg nach Essen und zum WSB – was für alle, die erstmalig anreisten, sicher eine Herausforderung war. 

Der Samstag begrüßte alle Teilnehmer und das Team um Wettfahrtleiter Stephan Giesen mit konstantem „Mistwetter“. Regen mit leichten Einsätzen von Graupelschauern und wenig Sonne – der richtige Start in die neue Saison 2026.  Gleich der erste Start ließ erahnen, dass es nicht nur auf die Bootsgeschwindigkeit ankommen wird. „Unser“ Segelmacher Jan ten Hove hatte hier die Nase vorn – wenngleich Detlef und andere aus der Führungsgruppe ihm das Gewinnen nicht leichtgemacht haben. Im Verlauf der ersten Wettfahrt schlief der Wind dann fast vollständig ein, sodass zwei Starter es nicht mehr ins Ziel schafften.

Unsere Wettfahrtleitung lichtete den Anker und fuhr in Richtung WSB, auf der Suche nach etwas mehr Wind – schlussendlich aber vergeblich. Es blieb bei einem Lauf und die Flotte wurde in den Hafen geschleppt. Für alle Kenner der Regattaszene des WSB war klar: Nun beginnt das Nachmittags- und Abendprogramm. Stephans Frau, unterstützt von vielen helfenden Händen, startete das – fast – endlose Waffelbacken. Frische, warme (!) Waffeln fanden schnell dankbare Abnehmer. Nicht nur sehr schmackhaft, sondern auch als Handwärmer gut einzusetzen – vielen Dank an das Team!

Der Abend wurde von Buffet und der Grillstation dominiert – leider konnte ich die Details nicht selber genießen – gleichwohl waren am Sonntag alle Teilnehmer voll des Lobes. 

Der Sonntag brachte uns besseres Segelwetter. Weniger Regen und eine – fast – konstante Windrichtung. Das Team auf dem Startschiff legt sogleich los und startet das erste Rennen. Auch in dieser Wettfahrt sah es so aus, als würde Jan einen Start-Ziel-Sieg ersegeln. Aber Altmeister Detlef konnte sich klar durchsetzen und gewann die Wettfahrt schließlich Jan musste sich mit dem 5. Platz zufrieden geben und Stefan Klötzig – aus Berlin angereist – wurde Zweiter. 

Gleich im Anschluss fiel der Startschuss zur dritten Wettfahrt – Wind und Windrichtung ließen immer mehr nach, sodass eine Bahnverkürzung dem Treiben ein Ende setzte Erster wurde Stefan Klötzig vor Timo Seifert vom Bodensee und Henk van Heuvelen aus den Niederlanden.  Die abschließende Wettfahrt musste die Entscheidung zwischen Detlef und Jan bringen. Hier zeigte sich die jahrzehntelange Erfahrung von Detlef. Er gewann die Wettfahrt und damit den 22. Ruhr City Cup vor Jan ten Hoeve und Henk van Heuvelen.

Es war ein gelungener Start in die Saison!  Wie in jedem Jahr hat sich die Crew des WSB um die Segler vorbildlich gekümmert – mit einer Essen- und Getränke-„Flatrate“, personalisierten Präsenten für jeden Teilnehmer und einem Lächeln auf den Lippen – auch wenn es regnete. 

Dank an den WSB und an Thilo Engelke für die Fotos!

Stefan Kaste

Auftakt 2026: Martin erfolgreich bei den French Open – Lac Lavacourt

Die French Open 2026 am Lac Lavacourt waren in diesem Jahr stark von sehr schwachen Windverhältnissen geprägt. Unterkunft und Essensversorgung befanden sich für die Teilnehmer direkt auf dem Gelände am See, sodass kurze Wege zwischen Unterkunft, Booten und Regattabahn gegeben waren.

Der erste Regattatag stand bei Sonnenschein weitgehend im Zeichen von Flaute. Nur gelegentlich zogen einzelne Windstriche über den See. Trotz der schwierigen Bedingungen wurde eine Wettfahrt gestartet, obwohl nach Einschätzung vieler Teilnehmer die üblicherweise erwartete durchschnittliche Windgeschwindigkeit von mindestens vier Knoten nicht erreicht wurde.

Auch der zweite Tag begann mit bedecktem Himmel und zunächst völligem Windstillstand. Erst als sich der Dunst auflöste und die Sonne durchkam, kam langsam Bewegung auf das Wasser. Nach einer längeren Wartezeit erhielten die Segler zunächst Lunchpakete, bevor das Startprozedere begann. Die erste gestartete Wettfahrt musste jedoch kurz vor der Leeboje wegen erneut ausbleibendem Wind abgebrochen werden. Nach weiterer Wartezeit konnten schließlich drei Wettfahrten gesegelt werden. Der Wind blieb dabei schwierig und drehte teilweise um bis zu 30 Grad, was taktisch anspruchsvolle Rennen mit vielen Positionswechseln zur Folge hatte. Angesichts der weiterhin schlechten Windprognose entschieden sich bereits am Abend einige Teilnehmer, ihre Boote auszuwassern und die Heimreise vorzubereiten.

Am dritten und letzten Regattatag bestätigte sich die Vorhersage: Über den gesamten Tag hinweg herrschte Flaute, sodass keine weiteren Wettfahrten stattfinden konnten. Einige Teams traten bereits am Morgen die Rückreise an.

Damit blieben die zuvor gesegelten Rennen für die Gesamtwertung entscheidend. Die French Open 2026 gewann Megan Pascoe (GBR 173) vor Thibault Vandrot (FRA 1006). Den dritten Platz belegte Martin Kohler (GER 114). Es folgten Martin Pascoe (GBR 73) auf Rang vier, Penny Albert (FRA 13) auf Rang fünf und Urs Infanger (SUI 1055) auf Platz sechs.

Lieber Martin, wie immer, einen herzlichen Dank für Deine Zeilen!

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