Regattabericht: Alpen-Cup Wolfgangsee

von Christian Bodler

Premiere mit Salzburger Schnürlregen beim Union Yachtclub Wolfgangsee.

Mit den 2.4ern einen hervorragenden Eindruck hinterlassen!
Starker Wind und stechender Regen am ersten Tag machte die Aufgabe nicht leichter.
Extreme Winddreher mit weltmeisterlichen Wettfahrtleiter, er legte 5 Wettfahrten in erfahrener Routine hin und war überrascht, wie schnell die Starts der 2.4er erledigt waren und der letzte mit wenig Abstand ins Ziel kam.

Besondere Herausforderung waren zu überwinden, die durch Regen angeklebte Wollfäden die den Windkantenkurs anzeigen sollen, richtig einzuschätzen..

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Regattabericht: Tegel Trophy 2022

von Eberhard Werneyer

Es war wunderschönes laues Sommerwetter mit leichtem (und natürlich auch mal hin und her drehendem) Wind und immerhin gelegentlichen (schwachen) Böen geboten, mal aus der einen “Düse” an der Insel, mal aus der anderen, was für gehörige Spannung sorgte. Eben typische hochsommerliche Binnenverhältnisse.

Es war richtig gut zu erleben, nur gut zu starten und schnell zu segeln allein reicht nicht.
Den richtigen Wind bereits in der Ferne zu entdecken und auch zu finden war herausfordernd und führte zu mehrfachen Positionsveränderungen: 
vor, zurück und auch wieder nach vorn. Das Ganze eine spannende Sache wobei im Endergebnis diejenigen, die  auch sonst vorne sind, hier die Nase im Wind vorn hatten.

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Regattabericht: Internationale Deutsche Meisterschaft 2022 für 2.4mR am Wannsee

Von Tim Trömer
IDM 2.4mR 2022 © Felix Diemer

Es hat 43 Meldungen zur deutschen Meisterschaft gegeben, was ein sehr stolzes Feld mit internationaler Beteiligung unter anderem aus Italien und Tschechien ist.

Meine Familie und ich sind schon am Mittwochabend aus dem Österreichurlaub zurückgekehrt um uns gut vorbereiten zu können. Wir machten am Mittwoch schon unsere 3 Boote fertig und brauchten am Donnerstagmorgen nur noch die Boote zu kranen.

IDM 2.4mR 2022 © Felix Diemer

Am Donnerstag kam nun leider die große Hitze mit wenig Wind. So stand schon früh fest, dass heute nicht gesegelt wird und man hatte diesen Tag zur freien Verfügung. Viele Regattateilnehmer nutzten diesen freien Tag um ausgiebig im Wannsee zu baden oder mit Modellbooten zu segeln.

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Segeln heute und morgen

Ein Beitrag von Heiko Kröger (ICA President)

Hallo zusammen,

ich möchte den Fokus mal in Richtung „Segeln in der Zukunft” setzen. 

Wie ihr sicherlich alle mitbekommen habt, sind die Transportkosten und Laufzeiten für Container im letzten Jahr extrem gestiegen. Daher wird unsere Weltmeisterschaft in Tampa dieses Jahr nur von wenigen auswärtigen Seglern besucht werden können. Diese Segler konnten Boote in den USA chartern. 
Durch gestiegene Sprit- und Fährkosten sind auch Regatten in Europa erheblich teurer geworden. 
Die schlechte Nachricht ist, dass wir zukünftig wohl eher nicht mit sinkenden Preisen rechnen können. Damit steht der Segelsport insgesamt vor einer großen Herausforderung. Selbst der olympische Bereich ist betroffen. 

Wie können wir also zukünftig unseren Sport noch ausüben? Diese Frage habe ich in der World Sailing Athleten Kommission und in unserem 2.4mR EC diskutiert. 
Bislang ist noch kein echter Lösungsansatz in Sicht.

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Berliner Luft

Kurz vor dem Startsignal

Die Regatten in Deutschland werden nach einer „Sommerpause” -die Kieler Woche Ende Juni war die letzte Regatta in unserem Land- in Berlin fortgesetzt. Den Auftakt quasi als IDM-Vor-Regatta macht am letzten Juli-Wochenende die „Tegel Trophy” auf dem Tegeler See, eine gemeinsame Veranstaltung der zwei Vereine JSC und TSC. Hier kann bereits Berliner Luft geschnuppert werden. Schon vier Tage später dann die Internationale Deutsche Meisterschaft beim VSaW auf dem Wannsee.

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Regattabericht: Die EM 2022 der 2.4mR Klasse in Quiberon

von Michi Kern
Die Teilnehmer/-innen aus Deutschland

Nach einer 14 stündigen Anreise erreichte ich am Freitagabend gegen 18:00 Uhr Quiberon. Am Samstag 14.05.2022 erfolgte der Aufbau des Bootes. Nach der Vermessung und dem Kranen in der „Ecole Nationale de Voile et des Sports Nautique“ wurden die Boote in den „Port Haliguen Quiberon“ geschleppt, dort wurden extra Liegeplätze für die 2.4mR freigemacht, die sehr gut zugänglich waren, bzw. perfekt von dem Orga-Team präpariert wurden.

Insgesamt kamen 38 Segler aus 11 Nationen, um den begehrten Titel zu erobern. Aus Deutschland waren 12 Segler und Seglerinnen angereist. An fünf Wettfahrtagen bei sonnigem Wetter und Wind vom 8 – 22 Knoten fanden insgesamt acht Wettfahrten statt. Zehn Wettfahrten wahren ausgeschrieben, aber an einem Tag konnte wegen Windmangels nicht gesegelt werden. Der Wind war trotz unterschiedlichen Windstärken sehr konstant, aber die starke Strömung durch Ebbe und Flut forderte den Seglern einiges ab. Für die Luv-Tonne wurden manchmal mehrere Anläufe benötigt.

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Regattabericht: „Die erste 2.4mR-Regatta auf dem Steinhuder Meer und ein bisschen Dejavue”

von Michael Tiemann
Foto: Thorsten Gaubisch, BSV

Ich hätte es noch bis vor ein paar Monaten für ausgeschlossen gehalten, dass ich in meinem Leben nochmal auf dem Steinhuder Meer segeln würde. Es ist gefühlt schon eine Ewigkeit her, als wir Jahr für Jahr zum Piraten Preis und zum Samowar Cup nach Steinhude fuhren.

Ausfahrt Wunstorf-Kohlenfeld und dann Richtung Kali-Berg. Das waren immer schöne Veranstaltungen im Hannoverschen YC oder der Baltischen SV, wobei ich mit dem See, Entschuldigung Meer natürlich, nie ganz warm geworden bin. Meistens blinkten rund um das Meer die orangen Sturmwarnleuchten und es war Totenflaute.

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