Kieler Woche 2026: „O zapft is“ bei den 2.4mR!

Moin Segler! Packt schon mal die Lederhose (oder den extra-trockenen Segelanzug) ein: Auch 2026 heißt es zur Kieler Woche wieder: „O zapft is!“
Wie bereits im Vorjahr lässt sich die 2.4mR Klassenvereinigung nicht lumpen und spendiert allen Teilnehmern einen ordentlichen Zuschuss für unseren gemeinsamen Klassenabend. Wir wissen alle: In der Hochburg Kiel ist so ein Abend während der Festwoche weder einfach zu organisieren noch ganz günstig – umso schöner, dass die KV hier ein klares Zeichen für die Gemeinschaft setzt.
Warum du dabei sein solltest?
Die KiWo ist einfach anders. International, sportlich, jung und dieses ganz spezielle Flair, das man nirgendwo sonst findet. Und seien wir ehrlich: Nach einem harten Tag auf der Bahn schmeckt das Kaltgetränk in der Truppe am besten. Das leibliche Wohl ist also gesichert!
Aktuell ist die Meldeliste noch recht überschaubar. Vielleicht ist ja genau diese Aussicht auf einen geselligen Abend der letzte „Kick“, den du für deine Entscheidung gebraucht hast?
GER 1074 ist bereits am Start – und was ist mit dir?
Raff dich auf, melde dich an und lass uns gemeinsam zeigen, dass die 2.4mR nicht nur auf dem Wasser, sondern auch an Land eine Klasse für sich sind.
Wir sehen uns in Kiel!

Danke Stefan für den Anheizer 🙂

ESSEN Ruhr City Cup 2026 – 22. Auflage

Danke an Stefan für den Bericht!

Kurz nach der Schneeschmelze und noch gerade vor den Osterferien fand in diesem Jahr der 22. Ruhr-City-Cup der 2.4 mR statt. Wie auch bei einigen anderen Regatten hat es auch bei unserer Regatta in Essen im Jahr 2025 eine „kleine“ Pause gegeben.  In diesem Jahr fanden 15 Segler und Seglerinnen den Weg nach Essen und zum WSB – was für alle, die erstmalig anreisten, sicher eine Herausforderung war. 

Der Samstag begrüßte alle Teilnehmer und das Team um Wettfahrtleiter Stephan Giesen mit konstantem „Mistwetter“. Regen mit leichten Einsätzen von Graupelschauern und wenig Sonne – der richtige Start in die neue Saison 2026.  Gleich der erste Start ließ erahnen, dass es nicht nur auf die Bootsgeschwindigkeit ankommen wird. „Unser“ Segelmacher Jan ten Hove hatte hier die Nase vorn – wenngleich Detlef und andere aus der Führungsgruppe ihm das Gewinnen nicht leichtgemacht haben. Im Verlauf der ersten Wettfahrt schlief der Wind dann fast vollständig ein, sodass zwei Starter es nicht mehr ins Ziel schafften.

Unsere Wettfahrtleitung lichtete den Anker und fuhr in Richtung WSB, auf der Suche nach etwas mehr Wind – schlussendlich aber vergeblich. Es blieb bei einem Lauf und die Flotte wurde in den Hafen geschleppt. Für alle Kenner der Regattaszene des WSB war klar: Nun beginnt das Nachmittags- und Abendprogramm. Stephans Frau, unterstützt von vielen helfenden Händen, startete das – fast – endlose Waffelbacken. Frische, warme (!) Waffeln fanden schnell dankbare Abnehmer. Nicht nur sehr schmackhaft, sondern auch als Handwärmer gut einzusetzen – vielen Dank an das Team!

Der Abend wurde von Buffet und der Grillstation dominiert – leider konnte ich die Details nicht selber genießen – gleichwohl waren am Sonntag alle Teilnehmer voll des Lobes. 

Der Sonntag brachte uns besseres Segelwetter. Weniger Regen und eine – fast – konstante Windrichtung. Das Team auf dem Startschiff legt sogleich los und startet das erste Rennen. Auch in dieser Wettfahrt sah es so aus, als würde Jan einen Start-Ziel-Sieg ersegeln. Aber Altmeister Detlef konnte sich klar durchsetzen und gewann die Wettfahrt schließlich Jan musste sich mit dem 5. Platz zufrieden geben und Stefan Klötzig – aus Berlin angereist – wurde Zweiter. 

Gleich im Anschluss fiel der Startschuss zur dritten Wettfahrt – Wind und Windrichtung ließen immer mehr nach, sodass eine Bahnverkürzung dem Treiben ein Ende setzte Erster wurde Stefan Klötzig vor Timo Seifert vom Bodensee und Henk van Heuvelen aus den Niederlanden.  Die abschließende Wettfahrt musste die Entscheidung zwischen Detlef und Jan bringen. Hier zeigte sich die jahrzehntelange Erfahrung von Detlef. Er gewann die Wettfahrt und damit den 22. Ruhr City Cup vor Jan ten Hoeve und Henk van Heuvelen.

Es war ein gelungener Start in die Saison!  Wie in jedem Jahr hat sich die Crew des WSB um die Segler vorbildlich gekümmert – mit einer Essen- und Getränke-„Flatrate“, personalisierten Präsenten für jeden Teilnehmer und einem Lächeln auf den Lippen – auch wenn es regnete. 

Dank an den WSB und an Thilo Engelke für die Fotos!

Stefan Kaste

Auftakt 2026: Martin erfolgreich bei den French Open – Lac Lavacourt

Die French Open 2026 am Lac Lavacourt waren in diesem Jahr stark von sehr schwachen Windverhältnissen geprägt. Unterkunft und Essensversorgung befanden sich für die Teilnehmer direkt auf dem Gelände am See, sodass kurze Wege zwischen Unterkunft, Booten und Regattabahn gegeben waren.

Der erste Regattatag stand bei Sonnenschein weitgehend im Zeichen von Flaute. Nur gelegentlich zogen einzelne Windstriche über den See. Trotz der schwierigen Bedingungen wurde eine Wettfahrt gestartet, obwohl nach Einschätzung vieler Teilnehmer die üblicherweise erwartete durchschnittliche Windgeschwindigkeit von mindestens vier Knoten nicht erreicht wurde.

Auch der zweite Tag begann mit bedecktem Himmel und zunächst völligem Windstillstand. Erst als sich der Dunst auflöste und die Sonne durchkam, kam langsam Bewegung auf das Wasser. Nach einer längeren Wartezeit erhielten die Segler zunächst Lunchpakete, bevor das Startprozedere begann. Die erste gestartete Wettfahrt musste jedoch kurz vor der Leeboje wegen erneut ausbleibendem Wind abgebrochen werden. Nach weiterer Wartezeit konnten schließlich drei Wettfahrten gesegelt werden. Der Wind blieb dabei schwierig und drehte teilweise um bis zu 30 Grad, was taktisch anspruchsvolle Rennen mit vielen Positionswechseln zur Folge hatte. Angesichts der weiterhin schlechten Windprognose entschieden sich bereits am Abend einige Teilnehmer, ihre Boote auszuwassern und die Heimreise vorzubereiten.

Am dritten und letzten Regattatag bestätigte sich die Vorhersage: Über den gesamten Tag hinweg herrschte Flaute, sodass keine weiteren Wettfahrten stattfinden konnten. Einige Teams traten bereits am Morgen die Rückreise an.

Damit blieben die zuvor gesegelten Rennen für die Gesamtwertung entscheidend. Die French Open 2026 gewann Megan Pascoe (GBR 173) vor Thibault Vandrot (FRA 1006). Den dritten Platz belegte Martin Kohler (GER 114). Es folgten Martin Pascoe (GBR 73) auf Rang vier, Penny Albert (FRA 13) auf Rang fünf und Urs Infanger (SUI 1055) auf Platz sechs.

Lieber Martin, wie immer, einen herzlichen Dank für Deine Zeilen!

Start in 2026

Wir wünschen allen einen guten Start im Jahr 2026, egal an welcher Startlinie – hauptsache wir segeln gesund!

Die Termine 2026 sind unter Regatta gepflegt.

IDM 2026 – Es geht nach Plau !!

Es ist gelungen!

Der Plauer Hai-Live e.V. hat nach monatelangem Tauziehen mit den Behörden und mit Unterstützung der Stadt Plau am See, 2.4KV und des DSV erreichen können, dass während der IDM 2026 Timeslots zum Durchsegeln der Elde vom Stadthafen bis zum Leuchtturm eingerichtet werden.

Somit kann auf das lästige und gefährliche Schleppen der Boote verzichtet werden und die IDM kann 2026 in Plau stattfinden…

Ihr könnt Euch also auf eine IDM vom 01.10. bis zum 04.10.2026 in Plau am See freuen. Alles Weitere im Laufe der nächsten Wochen und Monate. Save the Date!

Einen herzlichen Dank auch an die SSGE vom Edersee, die sich als „Back-Up“ bereit hielten. Auch hier bleiben wir weiterhin im Austausch – um die IDM wieder mal nach Hessen zu holen/bringen.

Belgische Meisterschaft 2025

Folgend der Bericht von Thilo. Es freut uns sehr das er so gut in der KV angekommen ist. Lieber Thilo: wir freuen uns und hoffen weiterhin auf so spannende Berichte.

Abenteuer in Antwerpen

Mein Name ist Thilo, und in meiner ersten Saison in der 2.4mR  Klasse sollte es zum Abschluss noch einmal eine echte internationale Auswärtsregatta geben.

Bei einer Regatta auf unserem Heimat Revier, dem Halterner Stausee, durfte ich Detlef Müller  Böling kennen lernen.

Er berichtete mir von einer sehr gemütlichen Regatta in Antwerpen, die gleichzeitig auch zum European Circuit gehört.

Schon einige Tage vor der Veranstaltung kündigte es sich an, dass in Antwerpen ein Haifischbecken entstehen würde 😉

Aufgrund der Windvorhersage war ich schon ziemlich beeindruckt.

Glücklicherweise konnte ich Josef Grewe, den Präsidenten vom Segel Club Prinzensteg überzeugen, mich zu begleiten.

Vermutlich würden wir nur am Ufer stehen und den Tollkühnen, Männern und Frauen in ihren fliegenden Kisten beim Wettstreit zusehen.

Also:  eine Kamera mit Teleobjektiv eingesteckt um wenigstens ein paar spektakuläre Aufnahmen vom Ufer aus zu schießen.

Viel Wind kannte ich schon aus anderen Bootsklassen, aber auf der 2.4 kam mir das dann doch etwas gruselig vor

Den Profis zuzuschauen würde sicher  die Reise wert sein, also das Wohnmobil gepackt und mit Josef zusammen Richtung Antwerpen.

Anreise verlief super, alle Autobahnen in Deutschland und den Niederlanden waren frei, und wir erreichten Antwerpen schneller als gedacht.

Allerdings hatte die Stadt für uns schon ein Besichtigungsprogramm der Autobahnkreuze vorbereitet.

Dieser Programmpunkt dauerte in etwa 1 Stunde bevor wir dann doch unser Ziel erreichten.

Beeindruckend war nicht nur das der Yachtclub sogar über sein eigenes Nummernschild verfügt:

Sondern auch der

freundliche Empfang am königlichen Yachtclub .

Dort war alles hervorragend organisiert, und innerhalb kürzester Zeit hatten wir unseren WOMOStellplatz eingerichtet  und konnten zu einem gemütlichen gemeinsamen Abendessen mit netten Gesprächen im behaglichn Ambiente.

Schon bei den Gesprächen am Tisch merkte man mal wieder das Segler keine Sprachbarrieren kennen und immer ein gemeinsames Thema finden. 

Am Freitag ging es dann los

Und zwar so richtig!!!

Wir hatten das Gefühl, dass die Kühe vom Deich geweht werden,

Aber die meisten der Mitstreiter machten ihre Boote klar.

Also auch für mich und Josef als Shore Crew erst mal alles bereit machen.

Der Plan war: Zum Start segeln, gucken, wie es dort ist und zur Not direkt wieder zurück ins gemütliche Clubhaus.

Doch dann sah es so aus, als ob ein Überleben für mich auf diesem See möglich ist,

Solange ich den anderen nicht in die Quere komme 😉

Das hat dann die nächsten Tage auch ganz gut funktioniert, nur, dass meine Segel auf ihre alten Tage am Ende überwiegend aus Ducktape bestanden und später einen super Werkstoff für neue Tragetaschen und maritime Kissenbezüge

Darstellen.

(Wenn also noch jemand gute brauchbare  Segel abzugeben hat , die für kräftige Winde geeignet sind, bitte gerne Bescheid sagen )

Abends nach dem Spaghetti essen, konnte man dann schnell feststellen, dass auch gestandene Segler /innen für aerodynamische Versuche immer bereit sind.

Welcher dieser Flieger kommt am weitesten?

Sonntag wurde dann noch einmal der Föhn auf dem See auf höchste Stufe gedreht 

und am Ende wurden wir von der Sonne wieder getrocknet.

Die meisten Segler empfinden es als sehr angenehm,

wenn das Aus Kranen nicht im strömenden Regen stattfindet.

Auch dies war wieder hervorragend organisiert.

Die verdienten Sieger wurden am Sonntag nach dem Lunch gekürt.

Josef und ich sind uns einig:

Für uns ist Segeln (mit der 2.4mR) Völkerverständigung auf ganz hohem Niveau.

Sieben Nationen, die sich zu Lande und auf dem Wasser verstehen,

sich gegenseitig unterstützen und gemeinsam sportlich und fair Spaß auf dem Wasser  haben 🙂

Thilo Engelke.

GER 58 (18)

Open Dutch Championship 2.4 mR in Sneek

Ein Beitrag vom Gewinner: Martin Koller

Der Auftakt zur Holländischen Meisterschaft 2025 hatte es in sich.

Während der erste Teil des ersten Tages mit Regenschauern begann, frischte der Wind am Nachmittag weiter auf – in Böen wurden bis zu 30 Knoten gemessen. Anspruchsvolle Bedingungen, die sowohl Boot als auch Segler gefordert haben.

Drei Tage – acht Wettfahrten

Am ersten Tag konnten drei Wettfahrten gesegelt werden, gefolgt von zwei weiteren am zweiten Tag. Am Finaltag wurden die Segler noch einmal mit drei Wettfahrten bei Windgeschwindigkeiten von 14 bis 18 Knoten gefordert. Insgesamt kamen damit acht gültige Rennen in die Wertung.

Die Liegeplätze im Hafen auf dem Starteiland haben sich als sehr geeignet für die 2.4 mR erwiesen – kurze Wege zum Regattakurs und eine gute Infrastruktur vor Ort boten ideale Bedingungen für die Teilnehmer.

Starkes internationales Feld

Mit 27 Teilnehmern aus mehreren Nationen war das Feld hervorragend besetzt. Der Grund für die internationale Beteiligung liegt auf der Hand: Sneek richtet im Jahr 2026 die Weltmeisterschaft der 2.4mR Klasse aus. Für mich und viele weitere Segler war diese Meisterschaft eine ideale Generalprobe für das Revier.

Titel geht nach Deutschland

Am Ende konnte ich mir den ersten Platz sichern und durfte den Nederlands Kampioen Wimpel entgegennehmen. Auf Platz zwei folgte Frank Havik (NED) und auf Platz drei Bruce Hill (GBR), die beide mit konstanten Leistungen beeindruckten. Die Meisterschaft war geprägt von starkem Wind, taktisch anspruchsvollen Kursen und knappen Entscheidungen auf dem Wasser.

Fazit

Die Holländische Meisterschaft 2025 in Sneek war nicht nur sportlich ein voller Erfolg, sondern auch organisatorisch eine gelungene Generalprobe für die kommende Weltmeisterschaft. Die Bedingungen auf dem Sneekermeer haben gezeigt: Wer hier im nächsten Jahr Weltmeister werden will, braucht nicht nur seglerisches Können, sondern auch Ausdauer, Nervenstärke und robustes Material.

Alle Platzierungen sind hier zu finden: https://www.kws-sneek.nl/uitslagen/2025/onk-2-4-mr/2-4-metre#units

Martin Koller GER114

(Fotos: Eize Hoekstra)

IDM2025 geht (wieder) an Heiko Kröger

8 Rennen – Sonne, Regen, Wind, Flaute … galt es zu bestreiten.

Nach den ersten Wettfahrten lagen Kalle Dehler und Heiko Kröger teilweise nur einen Punkt entfernt. Sie wechselten sich fleißig in der Führung ab – Ein Kopf an Kopf rennen!!

Das schlechteste Ergebnis mit Platz 3 zu streichen… was sind wir doch neidisch 😉

Der DTYC aus Tutzingen lieferte eine professionelle Veranstaltung ab. Tolle Organisation, Essen, Anlegebier auf dem Steg, … – Danke!!

Die Ergebnisse IDM2025

Die Gewinner/-innen der Unterwertungen:

  • Ladies: Karin Hofmann
  • Master: Kalle Dehler
  • Youngster: Sebastian Meierdiercks
  • Handicap: Heiko Kröger
  • 30-59 Jahre: Heiko Kröger

Jetzt geht die Süd-Kurve am Chiemsee, beim SCPC, weiter (wenn wir schon mal im Süden sind).

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