Ein toller Bericht von Frank aus Holland. Danke!
Die Dutch Open Championship der 2.4mR-Klasse auf dem Amstelmeer begann am Freitag bei hervorragenden Segelbedingungen. Der Wind war sowohl in der Richtung als auch in der Stärke sehr wechselhaft und lag zwischen etwa 8 und über 20 Knoten. Das sorgte für anspruchsvolle Wettfahrten, bei denen sich die Segler ständig auf neue Bedingungen einstellen mussten.
Da die Wettervorhersagen für Samstag und Sonntag weniger günstig sind, entschied sich die Wettfahrtleitung, eine zusätzliche Wettfahrt zu segeln. Somit konnten bereits am ersten Tag vier Wettfahrten abgeschlossen werden.
Christoph Trömer (GER 5) erwischte einen hervorragenden Tag und führt mit den Platzierungen 1-2-1-1 und 5 Punkten. Frank Havik (NED 1039) liegt mit 5-1-4-2 und 12 Punkten auf dem zweiten Platz. Nur einen Punkt dahinter folgt Martin Koller (GER 114), der mit 3-4-3-3 sehr konstant segelte. Pieter Visser liegt mit 18 Punkten auf Rang vier.
Nach vier schönen und anspruchsvollen Wettfahrten bleibt an der Spitze noch alles offen. Für Samstag wird vor allem entscheidend sein, wie viele Wettfahrten die Wetterbedingungen auf dem Amstelmeer zulassen.
Auch am zweiten Tag der offenen Niederländischen Meisterschaft der 2.4mR zeigte sich das Amstelmeer von seiner sportlichen Seite. Bei 16 bis 22 Knoten Wind konnten erneut vier Wettfahrten unter schönen, aber wechselhaften Bedingungen gesegelt werden.
Am Samstag ging auch Megan Pascoe an den Start, nachdem sie am Freitag verhindert war. Die zweifache Weltmeisterin zeigte sofort, warum sie seit Jahren zur absoluten Weltspitze der 2.4mR-Klasse gehört. Mit drei Siegen und einem zweiten Platz war sie die überragende Seglerin des Tages.
Nach acht Wettfahrten führt Christoph Trömer (GER 5) die Gesamtwertung mit nur 10 Punkten souverän an. Dahinter bleibt es jedoch spannend: Im Kampf um die Plätze zwei bis sechs ist noch alles offen.
Am letzten Tag standen noch zwei Wettfahrten auf dem Programm. Bei etwa 8 bis 16 Knoten Wind waren die Bedingungen deutlich angenehmer als an den ersten beiden Tagen. Trotz der vorhergesagten stürmischen Bedingungen konnte schließlich das komplette Programm mit zehn Wettfahrten gesegelt werden.
Christoph Trömer (GER 5) wurde seiner Favoritenrolle eindrucksvoll gerecht. Mit sechs Siegen in zehn Wettfahrten war er der dominierende Segler des Wochenendes. Passend dazu beendete er die Meisterschaft mit einem weiteren Sieg. Mit nur 11 Punkten gewann er souverän die Dutch Open 2026.
Dahinter verteidigte Martin Koller (GER 114) seinen zweiten Platz souverän. Pieter Visser (NED 1060) setzte seinen starken Aufwärtstrend der letzten Tage fort. Nach einem gesundheitlich schwierigen Jahr war sein dritter Platz ein besonders schöner Erfolg. Frank Havik (NED 1039) beendete die Meisterschaft auf Rang vier.
Für zusätzliches Spektakel sorgte Megan Pascoe. Sie konnte am Freitag nicht teilnehmen, zeigte danach aber sofort, warum sie zur absoluten Weltspitze gehört. Am Samstag gewann sie drei Wettfahrten und am Sonntag kam ein weiterer Sieg hinzu. Trotz vier verpasster Wettfahrten erreichte sie noch einen bemerkenswerten sechsten Gesamtrang.
Mindestens ebenso wichtig wie die Ergebnisse war die großartige Stimmung während des gesamten Wochenendes. Das komplette Race-Committee-Team leistete hervorragende Arbeit und schaffte es, auch unter teilweise anspruchsvollen Bedingungen alle zehn Wettfahrten durchzuführen.
Auch an Land war alles bestens organisiert. Die gemeinsamen Abende, die Mahlzeiten und insbesondere die hervorragende Unterstützung der Segler vor und nach den Wettfahrten machten die Veranstaltung komplett. Ein großes Dankeschön geht deshalb an die vielen ehrenamtlichen Helfer des WV Amstelmeer.
Zehn Wettfahrten, großartiger Sport, internationale Konkurrenz und jede Menge Spaß – eine Dutch Open, an die wir uns gerne erinnern werden!
Frank Havik NED 1039
